Escuela Española de Terapia Reichiana 

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DER SOMAPSYCHODYNAMISCHE FUNKTIONALISMUS IN DER CHARAKTERANALYSE DER VEGETOTHERAPIE

Xavier Serrano

Klinischer Psychologe. Charakteranalytischer Psychotherapeut. Fachbereich menschliche Systeme. Orgontherapeut. P.B.C. und Vegetotherapie-Trainer. Ausbilder (Didaktiker) und Direktor der (spanischen Schule der Reichschen Therapie) Escuela Española de terapia Reichiana (ES.TE.R)

 

EINFÜHRUNG

 

In unseren klinischen Praxis beobachten wir ständig, dass eine sehr enge Verbindung zwischen den emotionalen Problemen, dem Ausbruch und Entwicklung vieler Krankheiten besteht, was zuerst Wilhelm Reich und später Federico Navarro als somapsychodynamische Funktionalität definiert.

Die Vegetotherapie beruft sich auf die theoretischen Grundlagen des von W.Reich bezeichneten “orgonomischen Funktionalismus” und F.Capra definiert die Vegetotherapie aus ökologischer Sicht als “ ein philosophisches Systhem, das eine grosse Ähnlichkeit mit dem neuen wissenshaftlichen Paradigma aufweist” (Capra, 1996.)

Als Synthese könnten wir sagen, dass der Eintritt eines neuen Lebewesens in die Welt durch bestimmte Ansprüche des sozialen Ökosystems beeinflusst wird, die jedoch nicht immer mit den instinktiven bzw. biologischen Bedürfnissen übereinstimmen und deshalb ein starker Beziehungskonflikt ensteht welcher widerum einen deutlichen “Distress” (pathologischen Stress) erzeugt. Aus diesem Grund macht F.Navarro folgende Aussage: „die Vegetotherapie versucht den Gleichgewichtszustand des Patienten durch spezifische muskuläre Interventionen (actings) herzustellen, die durch das Hervorrufen neurovegetativ-emotionaler Reaktionen fähig sind, die Lebensimpulse und den energetischen Lebensfluss, welche seit der Geburt des Menschen in Konflikt geraten sind, neu zu strukturieren u. all dies geschieht in bestimmten Räumlichkeiten (setting) und in einer therapeutischen Beziehung“. (Navarro,1990).

Gerade deshalb sind die emotionalen Probleme einer der Auslöser dieser intersistemischen Interferenz. Dank der emotionalen Heilmethode können wir die strukturelle Kommunikation durch neuromuskuläre actings, therapeutische Beziehung, Elaboration der Charakteranalyse sowie durch Gruppentherapie und permanente Achtung auf die Atmung wieder herstellen. Damit Sie die oben genannte theoretische Darlegung besser verstehen können, werde ich diesen Artikel anhand klinischer Beispiele von verschiedenen Patienten mit folgenden „funktionalen Problemen” erläutern: Zephalgie, gastrointestinales Geschwür und Vaginismus. Diese Krankheitsfälle habe ich unter vielen von mir behandelten Patienten ausgesucht, da sie anhand ihrer Charakteristiken meine didaktische Darlegung besser verständlich macht.

 

ZEPHALGIE (DREI ERSTEN SEGMENTE)

Bei dem Begriff Zephalgie beziehe ich mich auf starke Kopfschmerzen, die im allgemeinen bilateral (zweiseitig) und im Nackenbereich auftreten, sie können aber auch im Stirnbereich erscheinen oder sich über den ganzen Kopfbereich ausbreiten. Wenn man bei Eintreten des Schmerzes die besagte Stelle abtastet, kann man eine ungemeine Muskelkontraktion feststellen. Diese Schmerzen können jedoch mit keiner systemischen Krankheit wie z.B. Diabetes, Krebs, Hypertension, etc.... in Verbindung gebracht werden.

Spezialisten wie Friedman, Wolf, Martín u. Orgonomist A.Nelson sind folgender Meinung: Der Beginn der Kopfschmerzen (die oben genannten Faktoren ausgeschlossen) wird sehr oft direkt mit einer bestimmten Stressituation in Verbindung gebracht und wahrscheinlich verursacht der emotionale Stress die Hals- und Kopfmuskelkontraktion und gerade durch diese langanhaltende Kontraktion können Kopfschmerzen eintreten wobei die emotionalen Faktoren von ausgesprochener Wichtigkeit sind. In allen ¿M.C.H. (Muscular, contracción, craneal)? Fällen ist die Somatisierung der Angstgefühle in Form einer Erhöhung der Muskelspannung vorhanden.” (Nelson 1974)

F. Navarros Theorie ist folgende: “Das klinische Auftreten der Koppfschmerzen ist auf eine hyperorgonotische Blockade zurückzuführen deren Dynamik folgende ist: Die primäre Angst der ersten Lebensmomente bewirkt einen Verlust des Tonus, führt zu einer Erweiterung der Hirnarterie (Vasodilatation) und potenziert die Verengung der Hirnarterie (Vasokonstriktion), um somit den Gleichgewichtszustand (Homöostase) sicherzustellen denn sollte sich die Vasodilatation aufrechterhalten, könnte dies zum Tod führen. Die Zephalgie kann ein hysterisches Konversions-Sypmton sowie Ausdruck eines psychotischen Kerns sein.... Die Kopfschmerzen und Migräne sind auf eine “locus minoris resitentiae” des ersten Segments zurückzuführen und werden von Seh-, Gehör-, und Geruchsinnstörungen begleitet. Die Kopfschmerzen sind Ausdruck einer Feindseligkeit und die Konsequez eines allgemeinen Angstzustandes , während die Migräne auf eine spezifische Angst zurückzuführen ist. Die Haupttherapie ist mit dem ersten Segment zu arbeiten, um die Angst zu entblockieren” (Navarro, 1998)

Der erste Fall ist der von Anna, einer 35jährigen Frau die seit 3 Jahren getrennt mit ihrem 6jährigen Sohn lebt. Sie kommt in meine Praxis, da sie sich in dem Büro indem sie arbeitet, total überlastet fühlt und das Gefühl hat von ihren Kollegen kritisiert und ausgeschlossen zu werden. Sie ist von diesen Ideen bessessen, schläft sehr wenig, fühlt sich erschöpft und nicht in der Lage, sich um ihren Sohn zu kümmern. In ihrer Biographie liegen keine traumatischen Situationen vor. Normale Sexualität, seitdem sie sich jedoch von Ihrem Mann getrennt hat, hatte sie nur sehr unzufriedenstellende sexuelle Affairen ohne eine feste Beziehung knüpfen zu können. Laut der D.I.D.E. Diagnose (Diagnóstico Inicial Diferencial Estructural - Serrano,1990,b) handelt es sich um eine neurotisch-, masochistisch- u. hysterische Charakterstruktur. In der letzten Zeit wird sie immer bessessener mit paranoidischer Tendenz, starken Angstgefühlen, sexueller Hemmung und Unzufriedenheit und seit der Trennung von Ihrem Mann, welche für sie sehr überraschend kam und was sie resigniert hinnahm als er sie wegen einer anderen Frau verliess, befindet sie sich in einer deutlich latenten (verborgenen) depresiven Phase. Sie beginnt an Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen im Nackenbereich sowie an Nacken- und Rückenschmerzen zu leiden, begleitet von einer sehr starken Regelblutung.In den Sitzungen ist ihr Auftreten beklemmt, unruhig und mit einer unregelmässigen Atmung, einem verzwungenen Lächeln, Kontaktvermeidung, Manifestationen des Selbstmitleides und alarmistischer Art. Es tritt ebenfalls eine vegetative Störung mit Verstopfung auf, ein Kribbeln an Händen und Füssen, zeitweise Herzstörungen (episodios de disnea) und starke Verspannungen im Augen-, Nacken- u. Zwerchfellbereich. Die Patientin vermittelt mir das Gefühl, einer starken Zurückhaltung ihrer Traurigkeit und Wut, jedoch besteht kein Risiko der Despersonalisation.

Aufgrund ihrer Motivation, Geldsituation u. verfügbaren Zeit, schlage ich ihr eine fokale P.B.C. Therapie (kurze charakteranalytische Psychotehrapie, Serrano 1992) vor mit einer Dauer von 6 Monaten und einer wöchentlichen Sitzung und einer positiven Prognose. Während der ersten Sitzungen erinnert sie sich an die Trennung wobei der emotionale Zustand welcher ihr die Kopfschmerzen verursachte und die Schlaflosikeit zunehmen. Während der 4. Sitzung als ich versuche, Einzelheiten über ihre Biograhie, sexuelle Aspekte u.Objektbeziehungen zu erfahren, erzählt sie über die Nichtanwesenheit ihres Vater und die Bessessenheit ihrer Mutter. Bei den muskulären Körperübungen (actings) legt sich die Patientin auf den Rücken mit geöffnetem Mund und hochgehobenen Armen und fixiert einen Punkt an der Decke. Nach vier Minuten beginnt sie plötzlich unfreiwillig zu weinen, kneift die Augenbrauen zusammen und runzelt die Stirn. Ich animiere sie, sich ihrem Gefühl hinzugeben und versichere ihr, dass sie beschützt ist

woraufhin sie anfängt immer stärker und völlig unkontrolliert zu weinen. Nach Beendung der Körperübung erzählt sie mir, dass sie ganz deutlich ihren Vater gesehen hat als er mit ihrem Bruder Sport trieb und sie zu Hause bleiben musste, weil sie ein Mädchen war. Das Verhalten des Vaters assoziierte sie mit dem ihres Ex-Mannes der lieber mit seinen Freunden als mit ihr ausging mit der Begründung, dass jemand bei dem Kind bleiben musste. Sie fühlte sich sehr traurig. In den folgenden Sitzungen wurden die Kopfschmerzen immer stärker und von längerer Dauer. Sie wurde immer trauriger und es wurde ihr bewusst, welchen Schmerz ihr die Trennung ihres Mannes bereitet hatte, wie sie sich blockierte und sich als Tölpel fühlte. Ebenfalls sah sie, dass sie ihr eigenes Gefühl der Verwundbar- u. Ungeschicklichkeit in ihre Arbeitsstelle projektierte, wobei sie es eigentlich war, die sich so fühlte. Auch sahen wir, dass sie dieses Gefühl mit mir in der Therapie hatte und die so genannte “circulación triangular” (Dreieckskreislauf) (Serrano 1992) half uns bei der Ausarbeitung dieser Veknüpfungen.

Sie wurde einige Tage krank geschrieben und erholte sich körperlich und seelisch. Nach und nach begriff sie ihre Agressivitätsvermeidung aus Angst nicht akzeptiert zu werden sowie die oberflächliche Rolle ihrer massochistichen Komponente. In der 10. Sitzung machten wir folgende Körperübung: sie legte sich auf den Rücken mit angezogenen Beinen, Kopf u. Nacken nach unten hängend ausserhalb der Couch. Ihre Atmung wurde unfreiwillig immer schneller und sie bekam Angst. Sie fing an zu schreien. Sie fühlte sich alleine und sehr schwach. Bei der verbalen Ausarbeitung der Übung, wurde ihr bewusst, dass die anderen Leute erreicht hatten, dass sie sich so verwundbar fühlte damit sie fügsam und gehorsam war wie in ihrer Arbeitsstelle und in der Beziehung mit ihrem Ex-Mann und sie fing danach an, eine Wut zu fühlen, die immer deutlicher zum Ausdruck kam. Ich animiere sie, die Arme hochzuheben und mit gestreckten Armen soll sie auf die Matratze schlagen und das Wort ICH, ICH .....sagen. Am Anfang fühlt sie sich lächerlich aber danach beginnt sie laut zu schreien und schlägt mit einer Kraft und Wut zu, die Augen weit geöffnet und einer fliessenden und zeitweise freien Atmung. Nach 7 Minuten als die Köperübung (acting) zu Ende war, sagt sie zu mir, dass sie deutlich gefühlt hat, sich nicht mehr von den Meinungen oder Urteilen anderer Leute beeinflussen zu lassen, weder von ihrem Vater noch von ihrem Ex-Mann noch von den Arbeitskollegen und, dass sie genug davon hat, vor Angst nicht zu leben.

In den zwei darauffolgenden Sitzungen machten wir noch einmal die gleichen Körperübungen in der selben Reihenfolge und danach führte ich eine neue Körperübung ein, die darin bestand rings um den Körper in einer kreisförmigen Bewegung mit offenen Augen zu schauen. Diese Bewegung, die am Anfang der Therapie sehr schmerzhaft für sie war, emfand sie am Schluss als sehr angenehm und beruhigend. Sie konnte wieder gut schlafen, die Kopfschmerzen verschwanden und sie war wieder eine lustige Person, fähig ihre Arbeit zu verrichten und sich um ihren Sohn zu kümmern. Sie fing an, an ihrem Körper wieder Gefallen zu finden, sich selbst zu befriedigen und hatte wieder Lust, mit ihren Freundinen auszugehen. Sie beendete die Behandlung in der vereinbarten Zeit und die abgesprochenen Ziele wurden erreicht. In den folgenden 8 Monaten besuchte sie mich einmal jeden 2. Monat und es tauchte keiner der wichtigen Krankheitssymptome wieder auf, aber das Angstgefühl (Beklemmung) war noch immer da, sie war sich jedoch zwischenzeitlich ihrer persönlichen Grenzen bewusst. Ein Jahr später wurde sie in ihrer Arbeitsstelle befördert und sie überlegte sich die Therapie zu vertiefen und entschied sich für eine Vegetotheraphie.

In diesem geschilderten Fall sehen wir, wie eine fokale Therapie aufgrund iher Struktur Erfolg aufweist. Die aufgetretenen Symptome sind auf eine somatische Wiederaktivierung ihres inneren Stresszustandes und ihrer emotionalen Zurückhaltung zurückzuführen, welche die Kopfschmerzen verursachten. Die Symptome waren Folgen der Beziehungskonflikte und eine Intensivierung der masochistisch-kompulsiven Komponente in dem Moment der Trennung welche die Auslebung der Trauer u. Wut blockierten , die durch Enttäuschung u. Fehlen an Zuneigung entstanden sind und sich folgende Mechanismen eingeschaltet haben: “Handlungshemmung” und “Verpanzerung”.

Ein weiterer Fall der Zephalgie ist der von der 30jährigen Biologin Isabel. Sie kommt zu mir in die Praxis aufgrund eines heftigen Konfliktes mit ihrem Chef welcher sie blockiert und woraufhin sie in eine tiefe Depression verfällt. Seit ihrer Jugend leidet sie an starken Kopfschmerzen im Stirn- und Nackenbereich. Die D.I.D.E. Diagnose zeigt eine Borderline-Struktur mit einem depressiv-psychotischen Kern und einer massochistisch-phallischen Oberfläche. Die historischen Affekt-Beziehungen waren leidvoll, postnatalischer Stress, eine abwesende Mutter und ein autoritärer und distanzierter Vater. Die Angst war mit ihrem Kern verknüpft und war die Basis ihrer Problematik, begleitet von einer starken ocularen und oralen Verspannung und einer Hypotonie des Zwerchfells und der Atmung, Konsequenz einer sehr niedrig vitalen und orgonotischen Pulsation. Die Diagnose zeigt, dass die Kranheitssymptome die Spitze des Eisberges eines Kernbeziehungskonfliktes sind, die nicht mit einer Fokaltherapie (P.B.C.) zu lösen sind und deshalb schlage ich von Anfang an eine charakteranalytische Vegetotherapie (V.C.) vor. Die Kopfschmerzen verschwanden erst nach 2 Jahren als sich die ersten zwei Segmente entspannt hatten und die energetische Ladung aufgeladen wurde, was zur Folge hatte, dass ihre Kernangst nachliess. Ihr Angstgefühl wurde jedesmal wenn ihre Struktur den aufkommenden Konflikt nicht ertrug, reaktiviert. Die Symptome sollten deshalb oftmals für den Therapeuten eine Referenz sein, die ihm helfen den therapeutischen Prozess jeder einzelnen Person anzupassen.

Aufgrund dieser beiden Beispiele können wir sehen, wie ein Symptom oftmals verschiedene Logiken, Bedeutungen und verborgene Kode widerspiegelt und deshalb können wir die Ethiologie eines Symptomes nicht verallgemeinern, da dieses nur ein Widerspiegel des autopoietischen Strukturkonfliktes ist. (Maturana, 1990)

 

 

GASTROINTESTINALE GESCHWÜRE (fünftes und sechstes Segment)

Diese Krankheit gehört in grösserem Masse als die vorige zu der Lebensform der heutigen Gesellschaft. Medizinische Studien führen den Ursprung der Krankheit auf eine Bakterie zurück,dies schliesst jedoch eine funktionale Störung nicht aus, denn damit sich diese Bakterie in dem Körper entwickeln kann, ist ein gestörtes neurovegetatives und emotionales Gleichgewicht die Ursache, so wie W.Reich bereits erkannte (W.Reich, 1950). Die Heilung durch die Körperpsychotherapie bestätigt diese Hypothese. Nicht zu vergessen ist, dass alle Mechanismen, die die gastrische ,¿¿¿motilidad???(Bewegung) und Sekretion begünstigen, in irgendeiner Weise das Eingreifen des Nervus Vagus, lokale parasimpatische Reflexe und die descarga de gastrina¿¿(Asonderung des Magensaftes)?? mit sich bringen.

Ich möchte Ihnen nachfolgend den Fall von dem 35jährigen Enrique erläutern, er ist verheiratet, hat zwei Söhne und ist von Beruf Architekt. Er treibt viel Sport und versucht so gut wie möglich beides in Einklang zu bringen. Er möchte eine Vegetotherapie machen “weil er seine Blockierungen vermindern möchte, um somit seine Technik im Tennis verbessern zu können” (er nimmt an Wettkämpfen teil). Gesundheitlich fühlt er sich wohl, das einzige was ihn stört ist das Magengeschwür an welchem er seit seinem Architekturstudium leidet. Er weiss, “ dass dies sehr wahrscheinlich auf eine Blockierung des Zwerchfells zurückzuführen ist und da diese Blockierung mit der Atmung in Verbindung steht, ihn dies bei dem Tennisspiel einschränkt”.

Er hat einen atletischen Körper und ein sicheres Auftreten. Seine Atmung ist thoraxisch und mit einer starken Nacken- und Beckenverspannung. Seine Objektbeziehungen kennzeichnen sich durch einen sehr liebevollen aber strengen Vater und eine sehr bessessene und beklemmte Mutter, aber er erinnert sich mit Liebe an beide. Sein Vater wollte, dass es Jura studierte (er hat sich immer der Politik gewidmet) und als Enrique Architektur studierte, bedeutete dies einen Riss in der Beziehung zu seinem Vater. Er verliess damals das elterliche Haus um in einer anderen Stadt zu studieren. Die D.I.D.E. Diagnose zeigte eine neurotisch-kompulsiv-phallischen Charakterstruktur. Die Prognose ist aufgrund seiner „insight“-Fähigkeit und seiner organisierten Charakterstruktur positiv und das Symptom kann sowohl mit einer P.B.C. Therapie als auch mit einer V.C. Therapie behandelt werden, wobei die Ziele der letzteren viel umfassender sind und eine Strukturänderung bewirken, was logischerweise mit einer P.B.C. Therapie nicht möglich ist, wie ich bereits in anderen Artikeln erklärt habe. Ähnliche Fälle mit einer fokalen Behandlung haben die vegetative Funktion neu strukturiert indem das Stressniveau reduziert wurde und sie eher in der Lage waren ihre Emotionen auszudrücken. Es gibt aber auch Fälle in denen dies nicht möglich ist und das Geschwür eine deutliche Antwort auf die orale Ambivalenz ist, die mit einem despressiven Kern und deshalb mit einer mehr primären biopathischen Problematik in Verbindung steht. In diesem Fall handelt es sich anfänglich um eine reaktivierte Somatisierung, die chronifizierte und somit in eine sekundäre Biopathie umgewandelt wurde, wobei deren Ausrottung viel komplexer und deshalb eine Tiefentherapie zu empfehlen ist. Wenn sich dieser Patient viel früher hätte behandeln lassen, wäre das Sympton lokalizierter gewesen und eine Fokaltherapie (P.B.C.) hätte gereicht.

In diesem oben genannten Fall können wir zum Teil diese Hypothese bestätigen, da sich der Patient Jahre vorher einer Fokaltherapie mit psychodynamischer Orientierung unterzogen hatte, die ihm zwar in einigen Punkten geholfen hat, ihm jedoch nicht sein Magengeschwür heilen konnte. Ich habe den Fall von Enrique ausgewählt, da sich im Laufe der Therapie deutlich die Beziehung zwischen den Fatoren Oralität und Zwerchfell , zwischen dem oralen Stress und der Angst im Zwerchfellbereich mit den bereits oben beschriebenen dynamischen und vegetativen

Konsequenzen, zeigt. Ich möchte Ihnen folgende interessante und bedeutsame Sitzung schildern: Der Patient liegt auf der Couch in der für die Sitzungen der V.C. Therapie üblichen Haltung und beginnt gemäss meinen Anweisungen den Acting des “Fisches” (der Patient fixiert einen bestimmten Punkt an der Decke und bewegt die Lippen nach aussen wie es die Fische machen oder wie man es bei den gestillt werdenen Säuglingen beobachten kann, in der Art u. Weise und dem Rythmus wie es der Patient verspürt) zu machen. Nach wenigen Minuten kommt der Würgereflex begleitet von einem starken Angsgefühl (Beklemmung), kaltem Schweiss, Angst und Ekel. Ich animiere den Patienten weiter zu machen und zeige ihm das Gefäss wo er falls es nötig sein sollte, brechen kann. Der Patient fühlt sich aufgrund dieser erlebten Erfahrung, die sich durch die Mundübung (acting) wie magisch in Bewegung gesetzt hat, vollkommen wehr- u.hilflos, obwohl er normalerweise ein sehr rationeller Mensch ist, der immer alles unter Kontrolle haben möchte. Nachdem der Patient seinen intelektuellen Widerstand besiegt hat und die Mundübung nach 16 Minuten fast zu Ende ist, er jedoch nicht brechen kann und sich immer beklemmter und elender fühlt, erinnert er sich an seine Mutter wie diese seinen Zwillingsbrüdern, die auf die Welt kamen als er 12 Jahre alt war, das Milchfläschen in einer sehr brüsken und verzwungenen Art gab. Er erinnert sich ebenfalls an eine andere Szene wo er genau dasselbe Bild vor sich sieht, jedoch anstatt seiner Mutter sieht er seine Schwägerin mit ihrem einjährigen Sohn und beginnt gegenüber diesen Figuren Wut zu fühlen. In den folgenden Sitzungen immer mit demselben acting, konnte er auf eine unfreiwillige Art brechen (dies ist eines unserer klinischen Ziele, d.h. wenn die körperlichen Prozesse eintreten, tun sie dies in Einklang mit dem vegetativen Rythmus des Patienten auch wenn man eine bestimmte Zeit lang darauf warten muss) und fühlte eine starke Wut welche sich steigerte als wir eine weitere Körperübung (acting) machten, die darin bestand fest in ein Handtuch zu beissen. Jedesmal wenn die Wut auftauchte, bekam er Angst und der Würgereiz kam zum Vorschein, dieser wurde jedoch gebremst durch das Zwerchfell, das sich anspannte und in Alarm trat. Ab diesem Punkt wurde ihm bewusst, dass seine Mutter ihn wahrscheinlich in der gleichen Weise behandelt hatte aber er sträubte sich gegen die Wut die er gegenüber ihr fühlte weil er immer sehr abhängig von den familiären Affektfiguren gewesen war, sowohl von seinen Eltern wie auch heutzutage von seiner Frau, er tendierte dazu die Situationen zu idealisieren, um nicht in Konflikt zu geraten. Er begriff den Beginn des geschwürartigen Symptoms, nämlich dadurch, dass er sich nicht offen mit seinem Vater auseinandersetzen konnte, jedoch das studierte was er wollte, bedeutete dies einen permanenten Stress. Dank der therapeutischen Kontaktbeziehung trat die orale- und anschliessend Ödipusübertragung auf wo man wieder die Verbindung zwischen Mund, Zwerchfell und dem Beckenbereich sehen konnte und zwar ab dem Moment in dem wir die gesamte Angst vor der Autorität bearbeitet haben, genauer gesagt bei dem acting in dem der Patient NEIN sagt und den Hals von rechts nach links bewegt. Als er diese Übung machte erschien das Angstgefühl, der Würgereiz, das Einziehen des Beckenbereiches und des analen Schliessmuskels. Er wurde sich seiner existenziellen Unzufriedenheit, die er durch seine Zwänge(compulsividad) und seiner sexuellen Hemmung aufrechterhielt, da er sich im Geschlechtsakt der orgastischen Erregung nicht hingeben konnte bewusst. Er war ein “guter Liebhaber“ aber er entdeckte nach u. nach den Unterschied zwischen diesem und den Energieströmungen und einer völligen Hingabe dem anderen gegenüber ohne jegliches Angstgefühl. Dies jedoch erkannte er erst nach 3 Jahren Therapie mit 2 Sitzungen (Dauer je 1,30h) die Woche. Die Magenschmerzen verschwanden nach Beendung der Übungen im Nacken- und Brustbereich und es kam zu einer indirekten Entpsannung des fünften u. sechsten Segments. Die Schmerzen traten jedoch ab und zu wieder auf als wir Atemübungen mit Bewegungen im Beckenbereich mit dem 5. und 6. Segment durchführten. Nach Beendung der Therapie und nach anschliessend 2 jähriger Überwachung (1 Sitzung jeden 2. oder 3. Monat) traten die Probleme nicht mehr auf und bei allen Untersungen war keinerlei Verletzung festzustellen.

 

 

VAGINISMUS (Siebtes Segment)

Eine der sexuellen Disfunktionen ist der Vaginismus, eine sehr selten vorkommende jedoch sehr schmerzhafte Störung für die Frau, die darunter leidet. Diese Störung ist charakteristisch dafür, dass obwohl keine physiologische Ursache der Vagina vorliegt, dieser Muskelkrampf sich bei dem Erleben von sexuellen Lustgefühlen nicht entspannt sei es bei der Selbstbefriedigung oder beim Geschlechtsakt mit dem Partner was die Liebesfähigkeit begrenzt und gleichzeitig ein Risikofaktor für eine Geburt darstellt.

Gelegentlich haben wir in unserer klinischen Gruppe bei neurotischen Strukturen Reaktionsvaginismen mit einem sexuellen Rachewunsch masochistischer Art gesehen, begleitet von einer starken Anspannung der Nacken-, Zwerchfell- und Beckensegmente (drittes, fünftes und siebtes Segment), hervorgerufen durch Probleme in den familiären Objektbeziehungen oder aber auch durch sexuelle Belästigungen oder sexuellen Missbrauch in der Kindheit oder Jugend. In diesen Fällen können durch ein P.B.C. setting positive Ergebenisse erzielt werden. Aber es kommen häufiger die Vaginismusfälle vor, in denen die Kontraktion der glatten Vaginal-Muskulatur sich in einer Kernstruktur durch eine starke sexuelle Angst zu erkennen gibt, die auf die orale Phase zurückzuführen ist und sich in die Vagina verlagert, dies habe ich als “Genitalisierung der Oralität” bezeichnet.

In diesen Fällen ist ein V.C. Therapie nötig. Dies ist der Fall von Elisa einer 25jährigen Frau, von Beruf Lehrerin, ledig, und mit einer festen Partnerbeziehung seit einigen Jahren. Sie haben sexuelle Beziehungen jedoch keine vaginale Penetration. Sie leidet unter dieser Situation da beide den Wunsch nach einer kompletten sexuellen Beziehungen haben, sie möchten bald heiraten und hätten gerne ein Kind. Die Patientin leidet schon immer an dem Vaginismus. Sie hat keine Erfahrung mit Masturbationspraktiken, eine Einführung der Tampons in die Vagina ist ihr nicht möglich und sie muss deshalb Binden benutzen. Auch eine gynäkologische Untersuchung ist nicht möglich und deshalb empfiehlt ihr der Gynäkologe eine Psychotherapie. Die D.I.D.E. Diagnose prognostiziert eine Borderline-Struktur mit einem depressiven Kern und einer massochistisch phallisch hysterischen Oberfläche.

Während des Prozesses wird die Verbindung von Mund und Vagina deutlich sichtbar: die Angst vor der Mutter, ihr grosses sexuelles Identitätsproblem und der Vaginismus. Die Mutter litt an “charcotianos” (nach J.M. Charcot benannt) extrem hysterischen Episoden mit zeitweisem Erinnerungsschwund, öffentlichen sexuellen Provokationen und ständige Kritisierung ihrer beiden Töchter. Sie verbrachte zwei lange Zeiträume in psychiatrischen Kliniken während ihre Töchter in einem sehr schwierigen Alter waren (der Altersunterschied der Schwestern war ein Jahr) und es gab eine bewusste Abweisung der Mutter aus sozialen Schamgefühlen und gleichzeitig ein grosses affektives nicht akzeptiertes Bedürfnis. Auch kam es aufgrund der so kurz darauffolgenden Geburt der Schwester zu einer vorzeitigen Brustentwöhnung der Patientin. Wir machten folgende Körperübung (acting): Mit geöffnetem Mund und hochgehobenen Armen und geöffneten Händen fixiert sie einen Punkt an der Decke und tritt in Kontakt mit ihren ambivalenten Gefühlen der Bedürfnis und Wut, eine starke orale Zwiespältigkeit. Mit dem acting des “Fisches” tauchen Angstgefühle und Muskelkrämpfe auf, die den Mund vollkommen lähmen und sie ihn nicht mehr bewegen kann, sie kann sich ihrer Mutter nicht nähern und kann von niemandem Liebe empfangen. All dies begleitet von Vaginal- und Angstgefühlen mit sexueller Wunschprojektion zu dem Therapeuten.Es wird deutlich wie sie ihre Mutter verneinen muss, um sie selber zu sein, sie fühlt sich sogar ihrem Vater näher, wenn ihre Mutter nicht da ist, manchmal zu nah. Während der gesamten Therapie besteht eine starke Zwiespältigkeit und dies spiegelt sich deutlich in der Beziehung zum Therapeuten wider als sie die Körperübung des Handtuchbeissens macht und auch später als wir mit dem Brustbereich arbeiten und sie “NEIN” sagen soll, verfällt sie in eine tiefe Depression mit Selbstmordgedanken. Ihr Körperbild ist vollkommen verzerrt, leer und sie hält sich für verdammt.

Als sie mit den Armen auf die Couch schlägt, kann sie langsam die Wut zu ihrem Valter aufgrund seiner Nichtdefinierung zu ihr und seiner ihr gegenüber affektiven Abwesenheit mit einer starken Beklommenheit ausdrücken.Nach und nach tritt eine Entspannung der Vaginalmuskulatur ein und im Laufe des 2. Jahres der Therapie erlebt sie durch Einführung ihrer Finger in die Vagina ihre erste Selbstbefriedigung begleitet von einem vaginalen Lustgefühl. Währendessen trennt sie sich von ihrem Freund und erlebt homosexuelle Episoden. Wir arbeiten den Becken- und Zwerchfellbereich in folgender Weise: Sie macht die Atemübung (acting) indem sie zu “ruddern” simuliert und mit der Übung des “NEIN” schlägt sie die Beine auf die Couch und so integriert sich langsam die orale mit der genitalen Sexualität und es beginnt eine Definition und Identiät als “Frau”, eine Annäherung zu ihrer Mutter, Akzeptierung ihres Körpers und Liebesfähigkeit zu existieren. Sie ist sie selbst und nicht ihre Mutter und ist fähig, das Leben zu geniessen. Die Patientin beginnt eine Beziehung mit einem Mann, den sie später heiratet. Fünf Jahre nach Beendigung der Therapie wurde sie schwanger und bekam ihre Tochter mit einer natürlichen Geburt und ohne jeglichen Schwierigkeiten.

 

SCHLUSSFOLGERUNG

Ich möchte diesen Bericht mit der Feststellung abschliessen, dass unsere klinische Arbeit sehr schwierig, komplex ja sogar enttäuschend ist, wenn uns Patienten besuchen, denen wir nicht helfen können. In vielen Fällen jedoch haben wir die Befriedigung sehen zu können, wie Menschen ihr Wohlbefinden, ihre Liebesfähigkeit, Lebensfreude wieder erlangen und den Sinn ihres Lebens entdecken und fähig sind das Leben zu leben. Die Botschaft, die wir aus diesen genannten Beispielen lernen können ist, dass wir all dieses Leiden vermeiden könnten, wenn unsere sozialen Ökosysteme näher dem Menschlichen wären. Es ist auch unsere Verantwortung diese Tatsache in unser Bewusstsein zu rufen.

 

Xavier Serrano, Valencia, Dezember 2002

  

  

  

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